Community Supported Agriculture

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Community Supported Agriculture (gemeinschaftlich getragener Ackerbau) ist eine Form der Landwirtschaft, in der Nutzer und Erzeuger eine langfristige Zusammenarbeit eingehen. Unter diesem Namen entstehen seit vielen Jahren Projekte in Japan und in den USA. Eine Gruppe von Menschen verabredet mit einem Bauern, die Lebensmittel für eine Saison zu erzeugen. Die Gruppe finanziert diese Unternehmung im Vorhinein.

In einfachster Form entspricht das Modell unseren "Gemüse-Abokisten". Dem Erzeuger wird die Kompetenz zugestanden, in Rücksprache mit den Nutzern auszusuchen, welche Produkte angebaut und verzehrt werden. Die Nutzer übernehmen jedoch weit mehr Verantwortung für die Produktion, in dem sie zum Beispiel nach Anfrage Arbeitsleistungen und Aufgaben in der Infrastruktur übernehmen.

Anders als bei unseren Abo-Modellen beträgt die Vertragszeit üblicherweise eine Saison (Oktober bis Oktober). Die Planung der Produktion geschieht zusammen mit den Nutzern. Es werden keine Einzelpreise für die Produkte festgelegt; abhängig von der Beteiligung an der Finanzierung der Produktion erhält jeder einen Teil der Produkte.

Bei einigen Projekten ist es auch üblich, dass auf dem Gelände des Hofes Projekte der Nutzer stattfinden können, wie Blumenwiesen und Zucht anderer Pflanzen. Kräuter können nach Bedarf selbst geerntet werden.

Geschichte

geht wohl zurück auf Ideen der assotiativen Wirtschaft von Rudolf Steiner

Projekte in Deutschland:

Frankreich

England

Material und Texte

Film

"Real Dirt on Farmer John" mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm von Taggart Siegel über John Peterson, Gründer einer CSA bei Chicago Real Dirt Kinostart in Deutschland Frühjahr/Sommer 2007

Fragen

Gibt es ähnliche Projekte als Nutzer-Erzeuger-Genossenschaften ? Falls ja: welche Erfahrungen haben diese ?

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 5. November 2011

Verein und Netzwerk aus verschiedenen Höfen und Initiativen

Sonntag, 9. September 2007

in der Nähe von Schneverdingen am Westrand der Lüneburger Heide

Donnerstag, 3. August 2006

Diskussion ob und wo Keime von New-Work und New-Culture zu finden sind. / zu KB5

Samstag, 19. November 2005

Der Hof betreibt eine der wenigen CSA in Deutschland.

Mittwoch, 29. Juni 2005

Solidarische Ökonomie ist der Gegenpol zur Machtökonomie. Wir müssen sie nicht erfinden, denn sie ist - zumeist unbewusst und verkrüppelt - die Grundlage aller Machtökonomie. Wir kennen sie aus dem Kontext der Familie und des Freundeskreises.

In der solidarischen Ökonomie ist die Gesellschaft zuständig für die Befriedigung der Bedürfnisse des Einzelnen. Die Aufgabe des Einzelnen ist die Äußerung der Bedürfnisse.

Die Bewegungsform solidarischer Ökonomie ist deshalb das Gespräch; es gibt keine abstrakte Vermittlungsform.

Samstag, 25. Juni 2005

Trauger Groh gilt als einer der Väter der CSA-Bewegung (Community Supported Agriculture, s.u.) in den USA. Nach dem zwangsweisen Verkaufes des Hofes im Jeverland, der dem geplanten Bau eines Militärflugplatzes weichen musste und den er zusammen mit seinem Bruder bewirtschaftet hatte, kam er Ende der sechziger Jahre auf den Buschberghof, wo der Verkaufserlös in die neugegründete Landbau-Forschungsgesellschaft eingebracht wurde. Siebzehn Jahre später lebte er bereits in den USA, wo er die erste CSA-Farm gründete.

In allen Veröffentlichungen, die seinen Namen tragen, ist immer von einer Vision einer Landwirtschaft der Zukunft die Rede. Am bekanntesten ist vielleicht sein Buch "Farms of Tomorrow", das er zusammen mit Stephen McFadden schrieb.

Freitag, 9. Juli 2004

Selbstversorgergemeinschaft im Kontext des Lebensgut Lübnitz (Land Brandenburg).

Die erste CSA in Deutschland (in der nähe von Hamburg).

Mittwoch, 30. Januar 2002

OpenCompany benennt die Idee, die internen Strukturen in Firmen als OpenSource zu führen. Alle Geschäftsvorgänge sind offengelegt. Wo und zu welchen Preisen was eingekauft wird, was die Angestellten als Lohn bekommen , einfach alles.