Pflanzenöl als Motortreibstoff

Version 66, 91.6.29.112 am 8.2.2009 09:52

Nach geringfügigen Umrüstungen können Dieselmotoren mit Pflanzenöl betrieben werden. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Abkürzung PÖL für diesen Treibstoff eingebürgert. Eine Einführung in das Thema liefert die Seite http://www.fmso.de

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Diskussion

Unser Auto (Mazda) fährt jetzt mit Pflanzenöl (und kalt mit Diesel) - riecht wie eine Großküche oder Pommes... Und: es muß nicht Jojoba sein!!! Wir fahren derzeit mit konventionellem (pfui) Rapsöl, aber wir bemühen uns um andere Quellen. Akzeptabel finde ich z.B. verbrauchtes Öl aus (Bio-)Restaurants, oder irgendwelches aus Bio-Anbau.

Der Kauf von Diesel als Treibstoff für Transportmittel macht abhängig vom Dollar. Diesel ist in einer Alternativwirtschaft nicht leicht zu produzieren, es erfordert einen hohen Organisationsgrad. Im Gegensatz dazu läßt sich Pflanzenöl in Handarbeit produzieren. Alternativwirtschaften können damit den Grad ihrer Autarkie erhöhen.


roland:

Sehe ich jetzt auch als Miß Verständnis, Aufteilen finde ich gut.
Hier also noch mal was aus meiner Erfahrungskiste (bis jetzt etwa 2400 Liter Rapsöl verfahren): das Fahren mit dem PÖL hat reichlich oft genervt. Winterbetrieb war oft eine Katastrophe, weil bei unserem Auto die Vorheizung des PÖL aus schlichten Platzgründen zu weit vom Motor entfernt ist. Vor einiger Zeit war nun der Hauptfilter (Baujahr 93) undichtgeworden und das ganze Teil mußte neu rein, das Auto lief eine Weile prima, momentan aber auch mit Diesel nervig. Ich vermute, daß die PÖL-Säuren den Filter zerlegen und die Abbauprodukte alles verstopfen. War aber noch nicht in der Werkstatt. Manche Versicherungen versichern ja gegen Motorschäden bei Fahren mit PÖL oder Biodiesel (etwa 160 Ois im Jahr), aber nur, wenn zertifizierte PÖL gefahren werden. Ist also alles nicht unproblematisch. Ich würde den Einbau wahrscheinlich nicht noch mal machen. Außer im Belorus vielleicht, wenn ich einen hätte, der fährt ja auch mit Waschbenzin und Altöl und unter Wasser.

Meine neuesten Erfahrungen:
Ich nehme vom o.g. fast alles zurück! Unser Motor läuft mittlerweile mit PÖL genauso gut wie mit Diesel. Auch sind bislang keinerlei Dichtungen aufgelöst worden. Stefan Raabe hat nämlich mal alles auseinandergebaut: und der entscheidene Fehler lag in der Konstruktion, der Ausführung durch die einbauende Werkstatt damals: es gab erstens keinen Rücklauf zum PÖL-Tank und zweitens öffnete sich das Entlüftungsventil der Kraftstoffkreisläufe nur bei Anlasserbetätigung, was natürlich viel zu kurz war. Nun funktioniert alles tadellos!
Falls das Auto im Herbst durch den TÜV kommt (die Karosserie löst sich allmählich auf...), wird Stefan die Einspritzdüsen verändern auf höheren Druck, die Vorwärmung des PÖL über die Motorkühlung deichseln (jetzt Pseudoglühkerze) und für die Motorglühkerzen eine Handschaltung einbauen, daß man im Winter 1...2 Minuten im Glühkerzenbetrieb fahren kann, daß faktisch keinerlei Diesel als Kraftstoff mehr nötig ist.
Stefans Auto läuft schon länger so und mit gratis Frittenfett vom Griechen.

Roland, ZarNekla am 9. Juli 2006
thomas:

Wahrscheinlich findest Du in einem der oben gelisteten Foren schon Antworten und auf alle Fälle kompetente Zuhörer. Dass sich hierher einer verirrt ist unwahrscheinlich.

Ich fange mal an zu verschieben ...,

Ökobilanz von Pflanzenöl

ink_ya:

Trotz Pflanzenöl gilt natürlich weiter: Auto haben=Auto teilen, Fahrten vermeiden, Auto optimal ausnutzen...

Mich interessiert, ob die Maschinen, die die Ölpflanzen anbauen, mehr Treibstoff brauchen, als sie beim Anbau erzeugen??? Wie könnte man das Problem lösen?

thomas:

Ölpflanzen lassen sich auch ohne Maschineneinsatz anbauen. Der hohe Energieaufwand bei der Rapserzeugung rührt daher, dass Raps in Monokultur mit hohem Dünge- und Pflegeaufwand erzeugt wird.

roland:

Yo, ich sehe die Leute vom Diskutierklub Co Forum schon mit der Hacke in der Hand übers Hanffeld laufen. Aber das nur nebenbei.
Und sicherlich werden auch in der Alternativwirtschaft Pflanzenölmotoren per Hand aus einem Stück gefeilt. Frontscheiben werden mundgeblasen, Reifen aus Naturkautschuk geschnitzt, Universitäten für die Ausbildung von Ingenieuren werden aus Stroh/Lehm gebaut und Wissensvermittlung läuft auf dem Highway Mund zu Ohr. So was.
Klar kann man den Grad der Autarkie erhöhen. Aber besser heißt nicht gut. Und wer die Ökobilanz vom Bau der Fabrik für die Herstellung von Baggern für die Förderung von Eisenerz für die Herstellung von Ölmühlen bis zum Asphaltbelag der xten Straßenunterhaltung und der Ausbildung der TÜV-Inspekteure anschaut, tut nicht mehr so dollarunabhängig. Und stellt vielleicht mal das Industriesystem, die (Auto)Massenproduktion in Frage und kommt vielleicht doch auf den Trichter, daß Verbrennungsmotoren und Internet gut zu gebrauchen sind, aber...

Roland

Ich verstehe nicht, was Du sagen willst. Willst Du komplett auf Fahrzeuge verzichten ?

Nö. Ökobilanzen, die die gesamte Kette des Stoff- und Energieverbrauches (incl. vertretbaren Maximalrecyclings) für die Herstellung von Fahrzeugen betrachten und bewerten und als Maßstab die natürlichen Regenerierungskräfte und ein "menschenwürdiges" Leben aller Menschen anlegen und sogar noch Platz für alle anderen Arten von Lebewesen einräumen, lassen als tragbar nur übrig: Segelschiffe, Pferde/Ochsengespanne, Fahrräder.Alles andere sind damit keine Alternativen, allenfalls verlängern sie die Überlebenszeit der industriellen Massenproduktion um einige Jahre oder Jahrzehnte.
Ich wende mich gegen die Energieverschwendung für solche Viertelheiten wie das Ausdiskutieren, ob Teebeutel nun auf den Kompost gehören oder welches Pflanzenöl am besten als Getriebeöl funktioniert. Oder gegen das Wohlgefühl von Leuten, die Photovoltaik geil finden, ohne eine leise Ahnung davon zu haben, was für ein ökologischer Humbug das z.B. ist.
M.E. sollte die Energie dafür eingesetzt werden, mal Standpunkte, die nur im Industriesystem und allen gehabten Gewohnheiten fußen, zu verlassen und sich die Welt, das Leben als ganzes anschauen. Wenn jeder ernstzunehmende Wissenschaftler sagt, wenn wir 2050 nicht auf einem Niveau des Stoff-und Energiedurchsatzes von 10% zum heutigen Stand sind, wird es kein Überleben einer menschlichen Gesellschaft geben, dann frage ich doch gern in alternativen Diskutierzirkeln mal etwas näher nach, wie man sich so den Übergang vorstellt.
Ich werde Dir bei Gelegenheit mal die Broschüre "Ökosozialismus oder Barbarei" mailen. Gruß

Roland

Hm. Warum soll sich die Menschheit nicht einige Maschinen leisten ? Den Energieverbauch der durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeuge kann doch einfach dadurch auf 10% gesenkt werden, indem wir nur 1/10 der jetzigen einsetzen. Aber um nicht nur in der Utopie zu diskutieren: In Ecuador ist es jetzt so, dass in einigen fruchtbaren Teilen des Landes Lebensmittel auf den Feldern vergammeln, weil die Menschen keine Möglichkeit haben außerhalb des offiziellen Wirtschaftssystems eine Verteilung zu organisieren. Das scheitert unter anderem an dem Geld, das für Diesel-Treibstoff benötigt wird. Eine Umstellung auf Pflanzenöl würde da sofort helfen. Hast Du eine bessere Idee ?

Na sicher kann sich der Mensch einiges an Maschinen leisten, aber eben nicht mehr, als der Planet hergibt. Und Verbrennungsmotoren in Massen passen eben nicht mehr in die Kiste. Es ist ja nicht nur der Verbrauch, Du müßtest 90% der Straßen abreißen oder nicht mehr reparieren, 90% der Fahrschulen schließen, der Versicherungen, der Werbung, der Messen, der Autorennen, der Autoproduktion, der Forschung, der Tankstellen, der Zulieferer, der Verkehrsbullerei, der Rettungsdienste, der Werkstätten, der Straßenunterhaltung, des Winterdienstes, des Bergbaus für das alles, der Ausbildungsstätten für das alles - dann kämst Du auf eine bessere Bilanz, aber ob sich unter diesen Umständen ein Auto noch "lohnt", bezweifle ich sehr! 90% der Brücken, die irgendwann einstürzen... 1024 km, um einen neuen Reifen zu organisieren...
Ich bezweifle, daß Pflanzenöl so viel billiger wäre in Ecuador. Die Struktur ist einfach faul. Auf lange Sicht funktionieren nur Subsistenzkreisläufe in kleinen Regionen. Wer auf den Großmarkt geht, wird darauf umkommen, sagte mal einer.
Ich maile gleich die Broschüre, vielleicht machst Du ja eine Co-Fo-Seite ÖkoSozialismus?

Mach's gut! Roland, ZarNekla

Es geht nicht um billiger. Pflanzenöl läßt sich selber herstellen.

Mit billiger meine ich natürlich, was für Resourcen setze ich ein, um was zu erhalten. Und der Kreis schließt sich hier: Für den Jahresnormalbetrieb eines Autos (Traktor sicherlich mehr!) brauchst Du mehr als 4 ha Ölpflanzen. Kann man selber machen, klar, per Hand, Du hast es nur noch nicht probiert. Und auch eine Ölmühle ist aus Bast gepflochten. Schurz beiseite: Du hast wieder einen Trecker aufm Acker, der in Herstellung, Unterhalt mehr verschlingt, als die 4 + ha jemals einbringen könnten. Verstehst Du nun?

Roland

Nein. Wie kommst Du auf die Zahlen? Und warum soll das Feld die Energiebilanz für den Traktor decken ? Mit einem Traktor lassen sich doch weit mehr als 4 ha bearbeiten.

Pro Hektar erntet man etwa 1400 l PÖL.
In Großbritannien sieht es etwa so aus (aus Rabe Ralf April/Mai 2006): "GB's Straßenverkehr verbraucht pro Jahr 38 Mill. Tonnen fossile Treibstoffe. Die derzeit produktivste Ölpflanze, die dort angebaut werden kann, ist Raps. Um alle Autos, Busse und LKWs (Loks wohl noch ausgenommen?) mit Biodiesel betreiben zu können, sind 26 Millionen Hektar Anbaufläche notwendig. Aber es gibt in GB nicht einmal 6 Mill. Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Schon das EU-Ziel von 20% Biokraftstoff verschlänge jegliches Acker- und Weideland GBs. ..." Also Ölpalmen in der 4. und 5. Welt anbauen, um unsere Autos statt Menschen zu ernähren.
Es geht nur mit einer völlig anderen Dimension im Verbrauch. Nur die eigene Nische betrachtet, langt es natürlich vielleicht zum gefühlten Wohlfühlen: "Ein paar tausend Ökofreaks in GB nutzen altes Frittenfett in ihren Autos, aber selbst wenn alle Bratöle recycelt würden, könnten diese pro Jahr nur etwa 100.000 Tonnen Diesel ersetzen." Ich vermute mal, daß auch die Verwendung aller tierischen Abfallfette zur Gewinnung von Biodiesel diese Bilanz nicht grüner macht.
Interessant ist ja auch, daß wir in Deutschreich ja nicht mal genug eigenes Heizholz hätten, wenn alle ihre Raumwärme über Holzheizungen realisieren wollten. Eine autarke, lebensfähige Gesellschaft sähe eben erheblich anders aus.

Roland, ZarNekla
sigi:

das zeigt doch wohl ganz klar, dass es für eine sanfte technologie bereits zu viele menschen gibt . also wird der raubbau an der natur sogar noch verstärkt werden, obwohl er heute schon kontraproduktiv ist und niemandem auch nur noch das geringste nützt . eine freiwillige weltweite einschränkung der geburten-zahl, selbst auf radikal null, würde den trend zumindest für die nächsten zehn jahre auch nicht umkehren (abgesehen davon, dass dies bereits eine weltweite akzeptanz des verbindungs-baumes als welt-regierung voraussetzen würde) . bleibt uns also nur, uns auf die katastrophe einzurichten und eine art arche-noah programm zu entwickeln . einen ansatz sehe ich in der CommunityWikiBank . --2006-05-05


Yo, wer denkt, es ginge alles noch von selbst ohne Katastrophe über die Bühne, hat sicher nicht genug Frösche im Teich.
Das wahrscheinlichste Klimaszenario (z.B.) - Stand 26. April 2006 - für Deutschreich bietet bis 2100 eine mittlere Erwärmung von mindestens 2,5°, eine maximale von etwas über 4° (selbst wenn ab sofort keine "Klimagase" mehr unsere Pupetten verlassen und das Vernichten der Wälder sofort stoppte, es ist schon zuviel unterwegs). Besonders am Arsch wird Süddeutschreich sein, dort werden die durchschnittlichen Wintertemperaturen um mind. 4° höher liegen, Niederschläge gibt es meist als Regen, d.h. Hochwasser und Überschwemmungen werden alltäglich, im Sommer wird es dort 40% weniger Niederschläge geben, in Nordostdeutschreich 25% weniger. Steppen und Wüsten als Touri zu begaffen wird dann auch für Reisemuffel oder Minderbetuchte leichterdings möglich: vor der Wohnungstür.
Aber ich meine mit dem "erheblich anders aussehen" nicht unbedingt Geburtenbeschränkung (Arno Schmidt wollte ja schon in den 50ern die Partei wählen, die sich für Geburtenbeschränkung einsetzt, also keine. Daß Wahlen blödsinnig sind, sei jetzt mal dahingestellt.), sondern z.B. das Infragestellen, daß jeder Deutsche 35 m² Wohnfläche zur Verfügung hat, gefühlten Anspruch auf 22°C gefühlte Wohlfühltemperatur, auf freie Fahrt, einen "Arbeitsplatz", "Urlaub" etc. Überleben würde schon noch mit 8 Milliarden Piepels gehen, aber nicht auf Grundlage eines Industriesystems, eines kapitalistischen noch dazu. Aus schlichten materiellen Gründen (von den "philosphischen" mal abgesehen, ob regiert zu werden so geil ist oder ob sich überhaupt für 8 Milliarden wache, lebendige, bewegliche Wesen irgendwas Allgemeingültiges bestimmen ließe etc.) kann es auf Dauer auch keine Weltregierung geben, da weltweite Kommunikation und Transporte ohne Industrie nicht gehen.
Wir in den Metropolen haben ja nur "Glück", daß uns die militärische und ökonomische Schlagkraft des Nordwestens die Katastrophen noch eine Weile vom Hals hält, weltweit ist doch für die allermeisten Menschen schon lange und längst Katastrophe konkret und nicht Party.

Roland, ZarNekla
sigi:

die frage, ob sich überhaupt für 8 milliarden wache, lebendige, bewegliche wesen irgendwas allgemeingültiges bestimmen ließe, zeigt eigentlich schon, wo das problem liegt . denn 8 milliarden menschen können gar nicht auf der erde leben, ohne etwas allgemeingültiges . die kapitalistische lösung wäre eine welt-diktatur der reichen, die dann die ganze erde in ein mehr oder weniger großes kazett verwandeln würde . die sozialistische lösung wäre ein weltweites gulag . beides wird es nicht geben, weil (und da gebe ich dir recht) der mensch ein waches, lebendiges, bewegliches wesen ist . die lösung liegt ganz woanders . jedes kind auf der welt ist in der lage, jede sprache dieser welt zu lernen, wenn es in sie hineingeboren wird und in ihr aufwächst . in bezug auf wikiland sind wir alle in der situation, in eine neue (geistige) welt hineingeboren zu sein, in der die gesellschaftlichen zwänge (die macht des menschen über den menschen (das grundübel unserer zivilisation)) ausser kraft gesetzt ist . niemand kann uns zwingen etwas zu tun oder zu lassen (außer dem wiki-eigentümer natürlich, aber der würde damit nur sein eigenes grab schaufeln, während wir das wiki einfach wechseln würden) . nun haben wir natürlich unser inneres gefängnis, was wir mit uns rumschleppen (unseren charakter-panzer) . aber hier gilt das gleiche : anderen fällt es relativ leicht, uns aus dem weg zu gehen, wenn wir ihnen ernsthaft weh tun wollen, und so schaden wir uns nur selber damit . einigen wenigen personen (sagen wir mal, den bewusstesten) gelingt es aus diesem grund, eine neue sprache zu entwickeln bzw. eine bewusstseins-gemeinschaft zu bilden . diese wirkt nun auf die anderen wie ein magnet (andernfalls als grund, wikiland zu verlassen, weil sie ja nichts dagegen unternehmen können) und so entfaltet es sich langsam und wächst wie ein baum . da du bäumen gegenüber wohlgesonnen bist, denke ich mal, dass unser wiki-baum genau das richtige für dich wäre . es würde meine wohlfühl-temperatur jedenfalls erheblich steigern, wenn wir da ein gemeinsames bewusstsein entwickeln könnten . --2006-05-06

uwe:

das Bewußtsein ist genauso gemeinsam wie die Materie, nur was wir als Identität empfinden trennt alles von allem. "Auslesen" hieß die vergehende Kultur, Annehmen die hervortretende. Es ist aber keine Kultur mehr, sondern das Mitfühlenwissen im Fluß der Identität. Ähnlich wie im Sandkasten mit Wasser spielend Dämme und Teiche und Durchbrüche im Sand gestaltet der Einzelne seine ich-erlebnis Abfolge, wie die Perlen an der Schnur aufeinanderfolgend fühlend habwen wir doch die ganze Kette in der Hand.

thomas:

Ich sehe hier ein Missverständnis am Werk: Die Seite ist nicht der Frage geschuldet "kann mit Pflanzenöl als Motortreibstoff alles so weitergehen wie jetzt" sondern nur, in wie weit Pflanzenöl als Motortreibstoff geeignet ist. Bitte lasst uns das aufteilen.

uwe:

Es ist unser KontrollVerständnis von Bewegung der Materie, die uns an einer Vorstellung von "verbrauchter Energie Inszenierung" festhält. Alle Konzepte, die nicht Kontrolle einer Zentrale oder Zollschranken ermöglichen, werden nicht weitergedacht. Wir haben eine Energielieferung, damit der Endverbraucher gemolken werden kann, ob er will oder nicht. Würde durch ein Überangebot kein Mehrwert erpressbar sein, wäre auch niemand scharf darauf sein. Die Angst, daß Energie zum Mangel wird erhöht schon den Umsatz auf der Seite der Kosten. Die Forschung setzt auf Gewinn, nicht auf Bedürfnissbefriedigung, der MArkt profitiert von jeder Bewegung, der Endverbraucher ist in einer Ausdrucksfalle: er möchte sich in der Sprache der Gesellschaft mitteilen und wird zum Konsumismus "bekehrt". Bewegung konsumieren zu können ist, egal in welchen Ebenen, Ausdruck bäuerlicher Schildbürger. Treibstoff Treiber Triebwerke, haupsache wir glauben etwas beschleunigt zu "haben". Eine Eigentümer Identität

sigi:

WikiChat (2006-08-27)

Neue Seiten im Kontext

Sonntag, 28. Mai 2006

Das Umweltzentrum ÖZIM in Magdeburg sucht Nachwuchs:

  • GESUCHT wird ein Webdesigner für die Homepage. Diese Leistung kann u.U. auch bezahlt werden.

  • GESUCHT werden Mitwirkende für die Initiative "regeneratives Heizen"

  • GESUCHT werden Interessenten an Pflanzenöl-Kraftstoff. Gerne auch aus der "Wirtschaft".

Dienstag, 28. Januar 2003

Wenn Du Dich auf meiner Seite angesprochen fühlst, dann melde Dich bei mir, ich freue mich über Kontakt zu herzlichen, offenen und ähnlich gesinnten Menschen. Tatkräftige Mithilfe gegen Kost&Logis zwischen Frühling und Herbst ist auch einen Besuch wert: es gibt viel Bodenständiges, Lebensnahes zu tun...