ARTABANA
Selbstorganisierte Gesundheitskasse.
Alternative Gesundheitsvorsorge "Artabana" (AGA)
Artabana ist eine Gesundheitskasse. Menschen schließen sich auf lokaler oder regionaler Ebene in Gruppen von 12 bis 60 Personen zu zusammen. Jeder legt seinen Beitrag in die Kasse selbst fest (Empfehlung: zwei Drittel des bisherigen Krankenkassenbeitrags), der Beitrag kann jährlich neu festgesetzt werden. 60% davon gehen in den persönlichen Gesundheitsfond, 20% gehen in den lokalen Solidarfond, 20% gehen in den Nothilfefond Deutschland. Über sein persönlichen Gesundheitsfond kann jeder Teilnehmer selbst verfügen. Er ist frei in der Wahl von Vorsorge- und Therapiemethoden. Größere Beträge werden beim lokalen Solidarfond beantragt und von diesem in demokratischer Abstimmung beschieden. Ein Rechtsanspruch auf eine Leistung besteht in keinem Fall. Reichen die Mittel des lokalen Solidarfonds nicht aus, kann der Nothilfefond Deutschland in Anspruch genommen werden. Falls dieser in der Anfangszeit nicht ausreichen sollte, hilft gegebenenfalls der Schweizer Schwesterverein Artabana aus. Der nach dem gleichen Prinzip in der Schweiz bereits seit über 10 Jahren erfolgreich tätige Verein Artabana hat dem deutschen Verein seine Hilfe für den Start zugesagt.
Bundestagsbeschluss bringt Artabana in Gefahr? > Artabana in Gefahr
Für wen könnte die Gesundheitskasse interessant sein ? __
Von sich aus ist die Gemeinschaft für alle offen.
Besonders willkommen sind Menschen, die bereit sind, für ihre Gesundheit selbst Verantwortung zu tragen und sich bemühen, in einem umfassenden Sinne gesundheitsbewußt zu leben.
Für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse mit einem Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze besteht derzeit nur die Möglichkeit, (bei entsprechend niedrigem Beitrag) zusätzlich beizutreten.
Sie erhalten dadurch eine Absicherung für alternative Heilmethoden, die von ihrer Krankenkasse nicht bezahlt werden.
Welche Vorteile bietet die Gemeinschaft ? __
Der Beitrag geht nicht an eine anonyme, unüberschaubare Organisation mit hohen Verwaltungskosten, sondern an eine kleine Gruppe von Personen, die sich regelmäßig trifft, um Erfahrungen mit dem Thema Gesunderhaltung und alle damit zusammenhängenden Themen wie, Krankheit, Geld, Praktiken, Bildung auszutauschen. > Zu der den Leuten in der Gruppe wird also Vertrauen wachsen.
AD und AGA machen die gemeinsam erarbeiteten Erfahrungen über den eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheit und Gesundheitsproblemen allen Mitgliedern zugänglich.
Gruppen, die geographisch nahe beieinander liegen, treffen sich auch um sich gegenseitig kennen zu lernen und ihre Erfahrungen auszutauschen und um sich über die Funktion des Netzwerkes auszutauschen und am Netzwerk zu balsteln. > So wächst Vertrauen zum Netzwerk.
Artabana steht alternativen Heilmethoden grundsätzlich positiv gegenüber.
Eventuelle auftretende Probleme werden dezentral, vor Ort auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen gelöst.
Durch Erfahrungsaustausch und Vermittlung von Informationen wird ein gesundheitsbewußtes Verhalten gefördert.
Eventuell sich bildende Überschüsse werden für gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Projekte verwendet.
Der persönliche Beitrag kann jährlich evtl. geänderten Verhältnissen angepaßt werden.
was ist gut an Artabana ? __
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der kleine Rahmen 12 - 60 Leute - das Vertrauen das darin wachsen kann.
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die Orientierung auf gesunde Lebensweise
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die Orientierung auf "alternative Heilmethoden"
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die Prinzipien Solidarität und Selbstverantwortung
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die Hilfemöglichkeit aus einem bestehenden Netz
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das interne Öffentlichmachen der Erfahrungen im eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheit und Gesundheitsproblemen
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das kein Rechtsanspruch besteht, also alles freier Wille ohne Zwang ist
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Eventuell sich bildende Überschüsse für gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Projekte verwendet werden.
was noch besser wäre ? __
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Zweitwichtigstes Ziel sollte sein, das Umeinander-Kümmern, echte Füreinander-Sorgen Gut-Miteinander-Umgehen (mindestens erstmal intern) zu fördern.
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Heilmethoden, bzw. Veränderungen im Denken im Bewußtsein und der Selbstorganisierung, die an die zu-Grunde-liegenden Ursachen gehen, sollten gefördert werden.
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die Öffnung gegenüber (Finanz-)Mittellosen oder SchenkerInnen
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Förderung der gegenseitigen Hilfe vielleicht erst mit - dann aber ohne Tausch. Aber jetzt schon eine eindeutige Orientierung auf gegenseitige Hilfe ohne Abrechnung.
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der persönliche Beitrag sollte frei verhandelbar sein und stets beraten werden
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neben AD und AGA sollten auch die Regionalgruppen ihre Erfahrungen im eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheit und Gesundheitsproblemen allen Mitgliedern zugänglich machen.
folgende Fragen bleiben __
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Sollte das Umeinander-Kümmern, echte Füreinander-Sorgen Gut-Miteinander-Umgehen sogar von den Mitgliedern Vorassetzung sein, nachgewiesen werden ?
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Sollte der eigenverantwortlichen Umgang mit Gesundheit und Gesundheitsproblemen Vorassetzung sein, nachgewiesen werden ?
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Werden als gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Projekte nur allgemeinnützliche anerkannt oder auch solche, die privat-vorteils-wirschaftlich angelegt sind ?
Bitte siehe auch auf GesundheitsKasse eine Weiterentwicklung der Idee hin zur SchenkÖkonomie im Bereich 'Gegenseitige Unterstützung bei Pflege und Erhalt der Gesundheit' sowie bei der Bewältigung von Krankheit.