Dialog

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Der Quantenphysiker David Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: "dia" heißt "durch" und "logos" meint "das sinnvolle Wort" im Sinne "Bedeutung". Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch die Menschen. Der Dialog soll ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von Menschen auf den Grund zu gehen, die unterschwellig ihre Interaktionen beherrschen.

Was unterscheided Dialog von Diskussion ?

Links

Neue Seiten im Kontext

Freitag, 1. September 2006

Ein exzellentes Buch, das sich mit dem Thema GemeinsamDenken beschäftigt.

Dienstag, 29. August 2006

Ich beobachte immer wieder in Diskussionen, dass es sehr schwer ist, überhaupt einen Fokus zu setzen und diesen zu halten. Wenn eine Diskussion mit einer Frage gestartet wird, dann ist diese oft so unklar, dass mögliche Anknüpfungspunkte in viele verschiedene Richtungen entstehen. Im Laufe einer Diskussion wird dann eventuell klarer, wie die Frage überhaupt gemeint sein könnte und welche Menschen für eine Klärung zusammenarbeiten könnten.

Ich habe schon öfter Bücher gelesen, die im "Interview-Stil" geschrieben sind. Zumeist entstehen solche Bücher durch viele Gespräche einer kleinen Gruppe von Menschen, sind aber nicht reine Transkripte der Diskussion, sondern thematisch sortiert und überarbeitet, so dass sowohl Fokus wie auch Roter Faden spürbar werden.

Kann nicht daran angeleht ein Modus des Dialogs / Diskutierens im CoForum oder anderen Wikis entstehen ?

Sonntag, 20. August 2006

CoForum wurde bunter ... , Beschreibung der heute eingespielten Änderungen

Montag, 14. August 2006

ThomasKalka:

Die folgenden Dialoge sind aus der Überarbeitung eines Briefwechsels mit einem Freund über Peter Kafka's Buch Gegen den Untergang entstanden. Sie waren lange Zeit ein (langer) Bestandteil der Seite Gegen den Untergang. Ich habe sie Anfang August 2006 auf einzelne Seiten verteilt, um sie in Anderem Kontext neu Anzubieten und auch zur Beteiligung anderer einzuladen.

Sonntag, 13. August 2006

Wenn wir Peter Kafka's Vorstellung von "Entwicklung zu Strukturen mit immer weniger Bindungsenergie" auf unsere Situation übertragen, würde das ja bedeuten, dass "das Neue" in einer Sphäre angesiedelt wäre, die "weniger Bindungsenergie" hätte als der Kapitalismus. Kann das sein? Soziale Beziehungen im Internet zB haben ja in gewisser Weise "weniger Bindungsenergie" als herkömmliche soziale Beziehungen.

Die "Aufklärung der Massen" ist eine extrem arrogante Position. Was weiss ich schon, was die nicht wissen?

Das Wesen von Herrschaft ist es, die Aneignung fremder Ressourcen zu institutionalisieren (erzwungene Kooperation).

Die Grundlegende Frage ist: in welcher Richtung suche ich überhaupt. Diese bestimmt dann ja auch meine Wahrnehmung.

Gesells und daran angelehnte Reden über Zins und böse "leistungslose Einkommen" sind gruselig ?

Ist es hilfreich, Gesells Theorie als falsch zu beweisen ?

Der Quantenphysiker David Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: "dia" heißt "durch" und "logos" meint "das sinnvolle Wort" im Sinne "Bedeutung". Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch die Menschen. Der Dialog soll ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von Menschen auf den Grund zu gehen, die unterschwellig ihre Interaktionen beherrschen.

Zu mehr Komplexität führt Entwicklung dadurch, dass das was zusammenpasst auch übrigbleibt. Mehr Komplexität ist das anzustrebende Ziel.

Vilém Flusser entwickelte die positive Utopie einer zukünftigen telematischen Gesellschaft (Telematik). Er nahm an, dass jede Gesellschaft vom Zusammenspiel zweier Kommunikationsformen geprägt wird: Dialoge, welche Informationen erzeugen und Diskurse, durch die Informationen weitergegeben werden.

In der Autoritären Gesellschaft dominieren Diskurse. Das Fehlen der Dialoge zieht eine Informationsarmut nach sich. Diskurse werden nicht durch Dialoge mit Informationen gespeist.

In einer zukünftigen revolutionären Gesellschaft überwiegen Dialoge, welche ständig Informationen erzeugen. Die entstehende Informationsflut zerbricht die alten Diskurse. Dementsprechend gibt es in der telematischen Gesellschaft keine Autoritäten. Sie ist, aufgrund ihrer vernetzten Struktur, völlig undurchsichtig und lenkt sich selbst kybernetisch. So wird Telematik von ihm auch als "kosmisches Hirn" bezeichnet.

Flusser sieht den Nomaden als Anlage des Menschen; Wohnen und Heimat als Zeichen seiner Gebundenheit des Menschen. In der Überwindung der räumlichen Distanzen durch die neuen Medien schafft sich der Mensch einen Zugang zu einer neuen Freiheit.

Mittwoch, 7. Juni 2006

ThomasKalka:

Heute Nacht haben mir Andrius Kulikauskas und Franz Nahrada die Leitung der deutschsprachigen Mailingliste von Minciu Sodas angetragen und ich habe zugestimmt. Auf dieser Seite entwickele ich meine damit verbundenen Ziele als Vorbereitung einer Mail an die Liste. Kommentare auf dieser Seite sind sehr erwünscht.

Montag, 2. Januar 2006

Auf diese Seite können Wünsche aufgeschrieben werden, die im CoForum realisiert werden sollen.

Montag, 28. November 2005

anfangs-seite von WikiTing

Mittwoch, 23. Juni 2004

Was ist der Unterschied zwischen Diskussion und Dialog ?

Freitag, 18. Januar 2002

Hier ist ein virtueller Platz für aktuelle Diskussionen oder Gespräche quer durch die Coforum- Themen.