Kleinmöbellager

Version 38, 84.143.94.174 am 3.3.2013 16:55
Daten
Adresse: Stresemannstr. 136
22769 Hamburg
Tel: 040 - 40 18 67 59
web: http://www.ak-loek.de/Kleinmoebel/HomePage
mail: info(-ät-)ak-loek.de

Ein Kleinmöbellager ist ein Lager, in dem gebrauchte Möbel abgegeben und gegen eine Spende zur Deckung der (Raum-)Kosten wieder ausgegeben werden Das Kleinmöbellager ist eine Weiterentwicklung aus dem Konzept der Umsonstläden durch den "Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V.". Es ist in Hamburg Teil einer Projektgemeinschaft gegenseitiger Hilfe als Alternative zur herkömmlichen Erwerbsarbeit. Es funktioniert, indem alle Menschen im Einzugsbereich ihre nicht mehr benötigten Kleinmöbel dort abgeben können. Das ermöglicht, dass Menschen dort diese Kleinmöbel zum Weiternutzen abholen können, gegen eine Spende zur Deckung der Raumkosten. Die Aktiven des Kleinmöbellagers(z.Zt 8 Leute) achten darauf, dass Menschen die Dinge nur zum persönlichen Gebrauch nehmen.

Sinn des Kleinmöbellagers ist es einerseits, aktiven Menschen umsonst Kleinmöbel zur Verfügung zu stellen. Damit verbunden ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, deutlich günstiger als anderswo gebrauchte Möbel zu bekommen, die sonst weggeworfen würden.

Das erste Kleinmöbellager eröffnete 2001 in Hamburg (Kleinmöbellager Hamburg).


Kleinmöbellager – eine Idee gegenseitiger Hilfe Das Selbstverständnis des Hamburger Kleinmöbellagers :

In vielen Haushalten gibt es Möbel, die noch schön und nützlich sind, aber nicht mehr benutzt werden sollen. Sie sind zu schade zum Wegwerfen. Sie können zum Kleinmöbellager gebracht werden. Hier werden sie von Leuten, die gerade Möbel brauchen, abgeholt gegen eine Spende zur Deckung unserer (Raum-)Kosten. Für Aktive des Arbeitskreises Lokale Ökonomie e.V., der das Projekt entwickelt hat, sind die Möbel umsonst. Wir bitten die NutzerInnen, dass sie die Kleinmöbel auch wirklich zum persönlichen Gebrauch nehmen und nicht wieder verkaufen. Die allermeisten Menschen halten sich auch daran. Genau wie im Umsonstladen werden dadurch ständig viele nützliche Dinge weiter verwendet. Auch Lampen, Schrauben, Nägel und andere Eisenkleinteile können im Kleinmöbellager abgegeben und wieder ausgegeben werden. Für große Möbel, die wir nicht lagern können, bieten wir zwei Pinwände zum gegenseitigen Weitergeben an Das Projekt läuft jetzt über 11 Jahre und hat ca. 80 bis 100 BesucherInnen und NutzerInnen pro Woche. Wir sind zur Zeit sechs Aktive in diesem Teilprojekt gegenseitiger Hilfe. Zur Verlängerung unserer Öffnungszeiten und zum Holen und Bringen der KLEINmöbel können wir durchaus noch weitere Aktive gebrauchen. Wir führen ab und zu kleine Reparaturen aus und würden das gerne erweitern.

Weil wir bestrebt sind, unsere laufenden Kosten so gering wie möglich zu halten, haben wir uns nur einen verhältnismäßig kleinen Raum gemietet, den wir allerdings intensiv nutzen. Wir wollen unabhängiger werden von den Ware-Geld-Zwängen. Deshalb bringen wir seit Jahren unsere Kosten für Räume und Transporter nur durch die Spenden der NutzerInnen und die Beiträge der Aktiven auf.

Das Kleinmöbellager verstehen wir als ein Modell für ein Projekt in einem Projektverbund der gegenseitigen Hilfe, das auch anderswo aufgegriffen werden könnte. Es bedeutet für uns mit einer interessanten Tätigkeit uns gleichzeitig den Alltag zu erleichtern. Dadurch, dass wir ein paar Warengruppen teilweise der Verwertung entzogen haben und sie als bloße nützliche Dinge behandeln, haben wir ein Stück Zwang zur Erwerbsarbeit abgebaut. Wir müssen diese Dinge nicht mehr kaufen. Auch die Nutzerinnen unserer Projekte bekommen die Dinge entweder umsonst (Umsonstladen) oder gegen die schon erwähnte Spende zur Deckung der Kosten. Diese Spende liegt deutlich unter den üblichen Marktpreisen. Wir bitten allerdings, dass auch die NutzerInnen (hauptsächlich durch selbst Bringen und Holen) mit anfassen. Außerdem leisten wir als Aktive, aber auch als NutzerInnen, durch die Wiederverwendung von gebrauchten Dingen einen Beitrag zum schonenden Umgang mit unserer Umwelt. Vielleicht haben Sie ja Lust, während unserer Öffnungszeiten genauer mit uns zu sprechen.

Herzlich willkommen !

Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V. - Kleinmöbellager Öffnungszeiten: Montag 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr Mittwoch 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Freitag 10 Uhr bis 14 Uhr und Sonnabend 10 bis 14 Uhr

Stresemannstraße 136, Tel.: 040 – 40 18 67 59 Webseite: http://www.ak-loek.de/Kleinmoebel/HomePage

3. März 2013

I came to this page expecting to see some things about SmallFurniture, meaning, furniture which has high utility and low storage footprint. Example: DayBed, Hand Carried Desk for SmallFootprintComputing, and the like. Since we are moving more and more into the age of the DisappearingComputer, It is my view that we should also be moving to DisappearingFurniture, meaning: Furniture stored in a small footprint when not in use.

DonaldNoyes (German Ancestry: Alflen | English Ancestry: Noyes) email: elcapitan00@yahoo.com

Neue Seiten im Kontext

Mittwoch, 11. Juni 2008

Bloß "antikapitalistisch" zu sein, bedeutet noch keine Änderung im wirklichen Alltagsleben ... Wer sich in Hamburg Schritt für Schritt gemeinsam von der Erwerbsarbeit lösen möchte, auch selbstbestimmte Gemeinschaftsarbeit anstrebt, findet HIER erste Tipps und Informationen.

Diese Seite "lebt" von den Menschen, die weitere Infos über selbstbestimmteres Wirtschaften jenseits vom allgemeinen Warenmarkt ergänzen. Jede auch noch so kleine Initiative in diese Richtung ist hier herzlich willkommen. Bitte, selbst eintragen !!

Dienstag, 21. Februar 2006

Das Kleinmöbellager in Hamburg ist seit 2001 das erste Kleinmöbellager in Deutschland. Es hat ca. 60 bis 100 Besucherinnen und Besucher pro Woche und ist mit anderen Projekten der gegenseitigen Hilfe verbunden, unter anderem dem Umsonstladen und der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt. Für Menschen, die selbst nichts transportieren können, steht ein Transporter zur Verfügung. Die Betreiber holen einmal die Woche Kleinmöbel im Radius von fünf Kilometern ab und liefern auch welche aus.

Mittwoch, 29. Juni 2005

Solidarische Ökonomie ist der Gegenpol zur Machtökonomie. Wir müssen sie nicht erfinden, denn sie ist - zumeist unbewusst und verkrüppelt - die Grundlage aller Machtökonomie. Wir kennen sie aus dem Kontext der Familie und des Freundeskreises.

In der solidarischen Ökonomie ist die Gesellschaft zuständig für die Befriedigung der Bedürfnisse des Einzelnen. Die Aufgabe des Einzelnen ist die Äußerung der Bedürfnisse.

Die Bewegungsform solidarischer Ökonomie ist deshalb das Gespräch; es gibt keine abstrakte Vermittlungsform.

Montag, 26. November 2001

In Umsonstläden werden Gegenstände zur kostenfreien Mitnahme bereitgestellt. Umgekehrt kann jeder Gegenstände dort abgeben, die er nicht mehr braucht – die aber "zu schade zum Wegwerfen" sind.

Einführende Texte und eine Liste von Umsonstläden.