Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the media

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Die Dokumentation von Mark Achbar und Peter Wintonick beschäftigt sich mit der Medienkritik Noam Chomskys. Der Linguist, der sich neben seinen Ausführungen zur generativen Transformationsgrammatik auch einen Namen als radikalster Kritiker der US-Außenpolitik gemacht hat, stellt dabei die These in den Mittelpunkt, dass Propaganda in modernen Demokratien die gleiche Bedeutung besitzt, wie die rohe Gewalt in totalitären Gesellschaften.

Wo sich die Menschen ein bestimmtes Maß an Freiheit und Rechten erkämpft haben, wird die Gedankenkontrolle und die "Herstellung von Konsens" als wichtigstes Mittel herrschender Eliten genutzt. Beides wird erreicht durch die Erzeugung einer beschränkten Wahrnehmung, gezielter Fehlinformation und der Kreation "notwendiger Illusionen". Chomskys Analysen bieten dem Zuschauer hier die Möglichkeit zur "intellektuellen Selbstverteidigung" gegen Manipulation.

Der mehrfach ausgezeichnete Film thematisiert auch kritisch die Kontroverse um den Auschwitz-Leugner Faurisson, für dessen Publikationen Chomsky aus Gründen der Meinungsfreiheit Stellung bezogen hat.