Coethen Conzept

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Kurzinfo

die Kirche möchte deren Gemeindehaus verkaufen 1,5ha und die Gemeinde den letzten Rest vom Großgrundzbesitz 2.5ha mit 2000qm Wohnfläche, allerdings tun sie seit Jahren als hätten sie nen Käufer und ich tue seit Jahren als würde ich das sein, (sie glauben mir noch nicht) (zusammen für 150t € ~ungefähr) Bilder:

Konzept zur Nutzung der Liegenschaft der ehemaligen Laurenziusschule in Cöthen

Generationsübergreifende Begegnungsstätte zur Naherholung und internationalem Austausch

1. Theater und Musik für Gruppen oder Schulen in Erinnerung an den Kreisjugendleiter und Kantor Paul_Matzdorf

2. Erstellung eines Mehrzweckhauses aus Lehmfachwerk auf dem Gelände des ehemaligen Bettenhauses 3. Organisation und Durchführung verschiedener Dorffeste in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Cöthener Kirche; Wiederbelebung des ehemaligen Backhauses in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr Falkenberg

4. Mehrgenerationenhaus: Ansiedlung von Menschen jeden Alters, die sich aktiv an der Durchführung der Vereinsziele beteiligen

5. In Erinnerung an die Geschwister Hella Lask, Emil_Lask und Berta_Lask, deren Schaffen und Wirken erfahrbar werden zu lassen

6. Gründen von Werkstätten, um die traditionellen Handwerke zu erhalten und zur Mitarbeit anzuregen

Projektträger: Förderverein ehemalige Laurenziusschule (in Gründung) Projektfinanzierung: Mitgliedsbeiträge und Spenden des Vereins, Anträge bei Stiftungen Zielgruppe: Naherholung für Familien und Senioren Projektarbeit für Schulen und Jugendgruppen Ort der Durchführung: ehemaliges Schloss, Laurenziusschule Projektbeginn und Projektdauer: Nach Kauf des Geländes Selbstdarstellung

Der zu gründende Förderverein für die ehemalige Laurenziusschule wird sich zusammensetzen aus Mitgliedern Berliner und regionaler Vereine, öffentlichen Einrichtungen und Einzelpersonen aus der Region Falkenberg-Höhe.

Die größte bauliche Maßnahme wird mit der Gründung einer Bauhütte zum Erstellen eines Lehmfachwerkhauses auf dem ehemaligen Bettenhaus begonnen. zum_Beispiel_so:_clique!

Förderung der touristischen Naherholung in Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Geschäften in der Umgebung (z.B. durch Anlegen einer Fahrradstation und einer Kanuverleihstelle am Bahnhof Falkenberg).

1. Theater und Musik für Gruppen oder Schulen in Erinnerung an den Kreisjugendleiter und Kantor Paul_Matzdorf

Es soll ein Angebot erstellt werden, welches Theater- und Musikgruppen, Schultheatergruppen, Chöre und Familien, die zur Naherholung nach Coethen kommen, eine Teilnahme an den Coethener Kulturveranstaltungen ermöglicht. Erstrebt ist eine Zusammenarbeit mit der Jugendherberge Bad Freienwalde, dem Förderverein der Coethener Kirche und dem Falkenberger Heimatverein. Im Gebäude A werden Gruppen und Familien empfangen, um sich an jährlichen Veranstaltungen im Dorf zu beteiligen. Auf dem Gelände der Liegenschaft soll ein zu gründendes natürliches Amphitheater verschiedene Veranstaltungen im Sommer aufnehmen. Schultheatern, die sich in ihrer eigenen Organisation ein Programm erarbeiten, soll ermöglicht werden dies an der historischen Wirkungsstätte von Paul Matzdorf zu tun. Der Verein bietet Schulen und Vereinen an verschiedene Handwerkskurse, Theater, Musik, Artistik durchzuführen und diese zu einem jährlichen Treffen in Coethen gemeinsam darzubieten. Internationale Kontakte werden angestrebt; das Jugendzentrum Offi kann sich daran unter Mitwirkung oder Bereitstellung des Veranstaltungsraumes beteiligen. Im Geschichtspädagogischen Archiv in Berlin lagern Werke von Paul Matzdorf mit denen ein historisches Bild von Falkenberg um 1900 angefertigt werden kann. Berta Lask´s Werke können einen zeitgeschichtlichen Vergleich geben. Das globale Wirken Emil Lask´s: sein Schüler schrieb in Japan "Zen in der Kunst des Bogenschießens"Eugen_Herrigel, ein amerikanischer Lehrer schrieb "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten"Robert_M._Pirsig, in Falkenberg folgt: "Zen mit der Kunst das Leben zu beschließen"

2. Erstellung eines Mehrzweckhauses aus Lehmfachwerk auf dem Gelände des ehemaligen Bettenhauses

Bei der Sanierung mit erweiterndem Neubau des ehemaligen Bettenhauses soll eine neue Vorgehensweise entwickelt werden, die im nächsten Jahr vor genau 200 Jahren von Karl Fourier "Die Lehre von den vier Bewegungen und deren Bestimmungen" genannt wurde. Eine zu gründende Bauhütte erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmern der kulturellen Aktivitäten des Vereins Pläne, das ehemalige Bettenhaus für eine Mehrzwecknutzung herzurichten, und setzt diese in einem nächsten Zeitraum um. Nach dem Vorbild eines Jugend-Spiel Geländes in Ahrensfelde soll eine Überdachung der Bettenhäuser zur anschließenden Asbestsanierung erfolgen. Danach wird ein Lehmfachwerk unter das Dach gestellt und fortschreitend für unterschiedlichste Nutzungen weiter erschlossen. Die Asbestsanierung soll als Schulungsprojekt für Baufachschulen und Universitäten angetragen werden. Bei den späteren Lehmbauten kann eine breite Beteiligung von Familien den Segen ungefährlicher Baustoffe in Theorie und Praxis kennen lernen. Ein Besuch der Lehmgrube von Wienerberger und des Bismarkturmes als mittelalterlicher Bau runden dies architekturhistorisch ab. In der Turnhalle der Falkenberger Grundschule könnten Aktivitäten, die sich für die Mehrzweckhalle entfalten möchten, schon jetzt bei Gelegenheit begonnen und erprobt werden, welche Angebote die erwarteten Teilnehmer annehmen. Es bietet sich an Falkenberg/Mark OT Coethen als Etappe auf der Eiszeitstrasse einem weltweiten Wanderweg anzugliedern.

3. Organisation und Durchführung verschiedener Dorffeste in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Cöthener Kirche

Veranstaltungen zur Unterstützung des Fördervereins der Cöthener Kirche können weitergeführt werden, wie sie schon in der Vergangenheit stattgefunden haben. Die Zusammenarbeit der Dorfbewohner, bei diesen Anlässen ein reiches Gemeindeleben zu erfahren, mag sich auch in neuen Angeboten einer wachsenden Teilnahme erfreuen; z.B.: Seifenkistenrennen auf der Cöthener Strasse: eine Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Kreuzberg/Friedrichshain, der auf eine langjährige Tradition in diesem Treiben zurückblickt, gibt Familien aus diesem Bezirk eventuell den Anlass eine Naherholung in Falkenberg/Mark anzusteuern. Gründung eines natürlichen Amphitheaters auf dem ehemaligen Schulgelände: Paul Matzdorf hat seine Theaterproben im Coethener Wäldchen gemacht. Die Wirkung jeglicher Betätigung an der frischen Luft soll anstecken sich selbst zu entfalten. Wiedererstellung des ehemaligen Coethener Backhauses: Ein Holzfeuer Brotbackofen wird, ähnlich wie in anderen Dörfern Brandenburgs, natürliche Lebensweisen erfahrbar werden lassen. Der Blick auf die gegenüberliegende Brennerei kann in diesen Momenten daran erinnern dem Denkmalpflegeauftrag und seiner Notwendigkeit zur dorfgeschichtlichen Wiederentdeckung damaliger Ressourcen, einsichtig zu werden, womit eine Belebung mit überregionalem Interesse geweckt wird. 4. Mehrgenerationenhaus: Ansiedlung von Menschen jeden Alters, die sich aktiv an der Durchführung der Vereinsziele beteiligen

Geplant ist einen Ort zu schaffen, wo ältere und jüngere Menschen zusammen wohnen und leben im Austausch mit der Dorfgemeinschaft nach ihrem eigenen Wohnkonzept. Ein Mehrgenerationenhaus im Haus B der Liegenschaft kann zu den nächsten Nachbarn anregende Erfahrungen bringen und auch die alte Dorfgemeinschaft in den neuen Abschnitt der Dorfgeschichte begleiten.

5. In Erinnerung der Geschwister Hella Lask, Emil Lask und Berta Lask-Jakobson, deren Schaffen und Wirken erfahrbar werden zu lassen

Das letzte Jahrhundert hat viele aus der gemeinsamen Erinnerung vertrieben. Mit dem Werk von Hans Keilson kann nachempfunden werden, dass alle von sich aus das nämliche Ziel verfolgen, ein intaktes Leben in wohltuender Gemeinschaft zu bezwecken. Langsam werden auch jene verstanden, die nicht mehr genannt werden. Von Ulf Grieger wurde einmal vorgeschlagen an die Geschichte der Papierfabrik eine Lesereihe "Papier, schöpfen und die Poesie" in der Coethener Kirche anzulehnen. Dies ließe sich erweitern: "mit Ton tafeln, Gegen>Keil der Schrift" , "PergAmon & PergAment", "Napoleon und Champollion – Entdecker Preußens", "weben und weben lassen - von der Hand in den Mund", "Cyrills Crysokoll" und "was Birken so bewirken" Jedes Handwerk trägt ein Gedächtnis und Namen und Mythen mit sich, die, je länger es in die Übergänge der Produktion mitgenommen wird, einen Platz in den modernen Konsumgütern finden. Daher möchten wir in der ehemaligen Laurentiusschule neben den Ur-Sprachwerkzeugen (Fußschritt und Handschrift) den Ur-Grund zum Sprechen, das Vermitteln von Handwerk, lebendig erhalten.

6. Gründen von Werkstätten, um die traditionellen Handwerke zu erhalten und zur einträglichen Mitarbeit anzuregen

Neben der Notwendigkeit, für die Bautätigkeit selber, Werkstätten einzurichten, ist der Bedarf von nachbarschaftlichen Werkstätten, um kleine Hilfen im Haushalt ansprechbar werden zu lassen, willkommen. Die vielen Anregungen, die durch die Schulbildung auf die nächste Generation rieseln, sind ohne frei gefühlte Betätigung in den jeweiligen Genres, für die Nachwelt fast verloren. Das begleitete Vermitteln von Handwerken, lässt den in ihnen liegenden Mythos wiederholen und seinerseits das Bedürfnis weiter tragen, erlerntes weiterzugeben. Dies mag bald das einzige bleiben, was (in wie)ferngesehen und (wo mit)berauscht, die letzten Reste zur Kulturfähigkeit erhält. Die gänzliche Abtrennung des Handwerks von der Erwerbstätigkeit ist, wie im Hobby, bald auch in der Lobby der Wirtschaft eine Lawine, die vergessen macht, warum es Handwerk überhaupt gab. Die museale Betrachtung ersetzt nicht eine bewegte Erfahrung, sondern unterstreicht nur, dass wir sie schon verloren haben. Alle vom Arbeitsmarkt gedrängten, haben hier die Möglichkeit ihrer Natur näher zu kommen, Gedächtnisträger ihrer Befähigung und nicht Vermittler ihrer Unfähigkeit zu sein. Welche sie letztlich nicht für sich, sondern anschaulich für die Gesellschaft, in der sie nicht gebraucht werden dürfen, ausdrücken. Wie Volkshochschulkurse brauchen wir einen Dorfschulkurs mit generations- und metierübergreifenden Werkstätten, wo getanzt und erzählt werden kann. Konkret geplant sind Werkstätten für: Töpferei, Weberei, Schmiede sowie Tischlerei.

Seifenkistenrennen vs Schnellstrasse

die sechs seiten des Ortes: http://coethen.de http://kleinekapellecoethen.de http://www.carlsburg.de